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Historie 2018-10-19T14:55:05+00:00

1870

Der Beginn unserer Reise

Heinrich Lensing (1838 – 1900) zieht nach Dortmund und eröffnet eine Buchhandlung.
Sein Bruder Lambert (1851 – 1928) folgt ein Jahr später.

1876

Unsere erste Zeitung

Am 01.04.1876 erscheint die erste Zeitung „Tremonia“ (lat. Dortmund)
mit einer Auflage von 3.000 Exemplaren, zunächst dreimal wöchentlich, ab 01.04.1876 sechsmal wöchentlich. Der Untertitel lautete: „Organ für das katholische Volk“.

1879

Unser Zuhause

Umzug von der Rheinischen Straße zum Westenhellweg. Bis heute das Pressehaus.

1885

Die Gebrüder Lensing

erwerben die Dortmunder Volkszeitung. Lambert Lensing I, der eigentliche Initiator der Tremonia, führt nach dem Tode seines Bruders Heinrich das Unternehmen alleine fort.

1914

Zum ersten Mal in der Geschichte

steigt die Auflage auf 40.000 Exemplare. Der Dortmunder Generalanzeiger erreicht jedoch 84.000 Exemplare und ist damit doppelt so groß die wie Tremonia.

1919

Lambert Lensing Junior (1889 – 1965) 

übernimmt die Geschäftsleitung. Im selben Jahr wird die Ahauser Kreiszeitung übernommen, die heute als Münsterland Zeitung noch immer vom Verlag herausgegeben wird.

1923

Nach der Besetzung

des Ruhrgebietes durch Frankreich wird die Tremonia für einige Wochen verboten. Die Tremonia feiert ihr 50-jähriges Bestehen, die Auflage beträgt 36.000 Exemplare. Im Hause Lensing werden außerdem 16 mit der Tremonia verbundene Zeitungen mit einer Gesamtauflage von rund 60.000 Exemplaren hergestellt. Lambert Lensing II übernimmt nach dem Tode seines Vaters die Leitung der Firma.

1933 – 1945

Die Tremonia

steht unter dem Druck der NSDAP, wird mehrfach für einige Tage verboten, kann sich aber der Eingliederung in den Presse-Trust entziehen. Bei Bombenangriffen wird das Verlagshaus, das bereits 1943 schwer getroffen war, fast völlig zerstört. Die Tremonia stellt beim Einmarsch der Amerikaner für immer ihr Erscheinen ein. Am Kriegsende steht Lambert Lensing II vor einem Trümmerhaufen. Sein jüngerer Sohn Helmut Heinrich war 1943 in Russland gefallen, der ältere Sohn Lambert 1944 an der Ostfront vermisst. Im Sommer 1945 beginnt der Wiederaufbau der Druckerei und Druck der von der britischen Militärregierung herausgegebenen Ruhr Zeitung.

1948

Lambert Lensing II

wird in den Parlamentarischen Rat gewählt. Er ist damit einer der Väter des Grundgesetzes.

1949

Die erste Ausgabe

der von Lambert Lensing II gegründeten Ruhr Nachrichten erscheint. 1946 war ihm die Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung verweigert worden. Von 1949 bis Mitte der 1970er Jahre Zusammenarbeit mit der Westfalenpost in Hagen.

1957

Ein neues Verlagsgebäude,

das Dortmunder Pressehaus am Westenhellweg, wird gebaut. Florian Lensing-Wolff (geb. 1930), adoptierter Neffe Lambert Lensings, tritt als Kommanditist in die Firma Gebrüder Lensing und 1959 in die Unternehmensleitung ein.

1963

Lambert Lensing II

hatte den Ruhr Nachrichten den Untertitel „Tageszeitung für Westdeutschland“ gegeben. Er verstand sie nicht als Parteiorgan der CDU, deren Landesvorsitzender Westfalen er bis 1959 war. 1963 entscheidet er sich zudem für den Untertitel „unabhängige Tageszeitung“, was den überparteilichen Anspruch seiner Zeitung unterstreicht. Auch das Layout der Zeitung wird in diesem Jahr komplett verändert, der Blockumbruch wird eingeführt, die Hausfarbe wechselt von Grün zu Blau.

1965

Nach dem Tod von Lambert Lensing II

übernimmt Florian Lensing-Wolff die Führung des Unternehmens.

1970

Mit Beginn der siebziger Jahre

wird im Verlagshaus Lensing das 100-jährige Bestehen gefeiert. Die Ruhr Nachrichten zählen erstmalig als Zeitung mit der höchsten Auflage in Dortmund und im Kreis Unna zu den führenden Tageszeitungen in der Bundesrepublik; Druckauflage Anfang 1970: 268.095 Exemplare.

1975

Beteiligung am Verlag Bauer 

– Herausgeber der Recklinghäuser Zeitung, unter Einbringung der Lokalausgaben Recklinghausen und Marl. In diesem Jahr fusioniert die Westfälische Rundschau mit der WAZ aus Essen.

1977

In Dortmund-Dorstfeld wird ein neues Druckhaus gebaut,

die einzige in Dortmund verbliebene Zeitungsdruckerei. Mit der Umstellung auf das Computer-Fotosatzsystem Harris endet im Pressehaus die „Bleizeit“ der Zeitungsherstellung.
Gründung der ORA (Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft). Die ORA versorgt heute rund 1,6 Millionen Haushalte mit Anzeigenblättern.

1985

Die 1871 gegründete Münstersche Zeitung 

kann vom Verlag übernommen werden, die Ruhr Nachrichten bekommen neben ihrer Ahauser Zeitung einen weiteren Partner im Münsterland.

1989

Mit der Emsdettener Volkszeitung 

gelingt ein weiterer Einkauf im Münsterland.

1990

Das Medienhaus Lensing beteiligt sich 

an den Betreibergesellschaften der Lokalradios in seinem Verbreitungsgebiet, z.B. an Radio 91.2 oder Antenne Unna.

1991

Die Ruhr Nachrichten 

übernehmen die Dortmunder Nord-West-Zeitung.

1992

Mit dem Redaktionssystem Cicero

beginnt bei den Zeitungen des Verlages Lensing-Wolff die Phase des elektronischen Ganzseitenlayouts in den Redaktionen.

1995

125-jähriges Jubiläum 

Die Druckerei in Dortmund-Dorstfeld wird für zwei neue Rotationen umgebaut und erweitert. Die Samstags-Druckauflage der im Verlagshaus Lensing erscheinenden Zeitung beträgt rund 320.000 Exemplare.

1997 / 1998

Lambert Lensing-Wolff

tritt in die Geschäftsführung des Unternehmens ein und wird Mitherausgeber der Zeitung.
Mit „Westline“ startet der Verlag sein Online-Engagement des Verlages für ganz Westfalen.

1999

50 Jahre Ruhr Nachrichten

Anlass für eine große Feier mit Ministerpräsident Wolfgang Clement in Dortmund.

2002 / 2003

Einführung des Verlagssystems „DIALOG“

Redaktion, Produktplanung und Anzeigenabteilung arbeiten mit einer gemeinsamen Software.

2003

Der „WestPool“ 

– eine neue, moderne Nachrichtenredaktion – erstellt den Mantel für das gesamte Medienhaus Lensing. Eine Redaktion produziert also alle überregionalen Zeitungsseiten für die sieben Titel des Medienhauses Lensing.

2006

Post-Zustellung

Unter anderem mit dem Unternehmen „Brief und mehr“ engagiert sich das Medienhaus Lensing in der Post-Zustellung.

2007

Mit der Einführung 

der regionalen Newsdesks erweitert das Medienhaus Lensing sein Online-Geschäft. Aktuelle Nachrichten für alle Lokalausgaben sind nun unter dem jeweiligen Zeitungstitel zu finden, so unter www.RuhrNachrichten.de. Schon nach einem Jahr werden über zehn Millionen Seitenaufrufe über die Online-Auftritte des  Medienhauses generiert.

2008

Feierliche Eröffnung 

der neuen Druckerei in Dortmund-Dorstfeld. Das Medienhaus Lensing investiert über 40 Mio. Euro an den Druckstandorten Dortmund und Münster.

2011

Tod des Altverlegers Florian Lensing-Wolff

2011

Grundsteinlegung für das Lensing-Carrée 

Auf über 4.000 Quadratmetern entsteht im Herzen Dortmunds das neue Medien- und Geschäftshaus des Verlages.

2012

Zeitung Digital 

Neben dem Printangebot bietet das Medienhaus seinen Lesern mit der eZeitung die Möglichkeit des Zeitungslesens auf Tablets und am PC.

2013

Energiemanagement-System wird eingeführt 

Einführung und Implementierung des Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 an den Druckstandorten.

2014

Das Medienhaus 

konzentriert sich mit den Zeitungstiteln Ruhr Nachrichten, Dorstener Zeitung, Halterner Zeitung und Münsterland Zeitung auf seine Titel im Ruhrgebiet und dem Münsterland. Hans-Christian Haarmann, Verleger des Zeitungsverlag Rubens, tritt in die Geschäftsführung des Medienhauses Lensing ein.

Am 7. Dezember startet die digitale eSonntagszeitung in Dortmund: Erstmals in seiner Geschichte erscheint die Ruhr Nachrichten an 7 Tagen in der Woche.

2015

Investition in die Druckerei 

Am Standort Kley entsteht das neue Akzidenz- und Digitaldruck-Zentrum des Medienhauses. Vom Groß- bis zum Kleinstauftrag werden hier jährlich 80 Mio. Druckbogen, 9 Mio. Mailings und 8.000 Druckaufträge bearbeitet.

2017

Der Rotationsdruck 

firmiert unter dem neuen Namen Lensing Zeitungsdruck GmbH & Co. KG.

2018

Der Bereich Zustellung / Logistik zieht um 

Im zweiten Quartal des Jahres zieht die Zustellung und Logistik aus dem Haupthaus aus. Ab sofort sind sie bei Lensing Zeitungsdruck im Druckhaus in Dorstfeld zu finden.